Bücher, die mein Leben bereichern – auf die eine oder andere Weise

Udo hat in seinem Blog “Der alltägliche Wahnsinn” zu einer Blogparade aufgerufen. Der Titel dieser Blogparade ist “Bücher, die das Leben bereichern – auf die eine oder andere Weise”

Nun, dazu möchte ich ein wenig weiter aushohlen. Begonnen hat es mit einem Jugend-Abenteuer-Buch über Henry Morton Stanley welcher den verschollenen Afrika-Forscher David Livingstone suchte. Dieses Buch hat sicher dazu beigetragen, dass ich sehr viel lese. Leider habe ich es nicht mehr und den Titel weiß ich auch nicht mehr.

Ein Buch welches mich sehr betroffen machte, war Sadako will Leben. Das Buch erzählt die Geschichte von Sadako Sasaki. Sadako erkrankte aufgrund eines Atombombenabwurfs über Japan an Leukämie. Wenn sie aber 1.000 Origami-Kraniche falten würde , würden die Götter ihr einen Wunsch erfüllen.

Irgendwann kam dann auch die Bibel dazu, welche mich bis zum heutigen Tage – einmal mehr, einmal weniger – aber doch ständig begleitet.

Dann kam Friedrich Torberg. Zuerst Der Schüler Gerber (mit endlosen Diskussionen in der Schule) und etwas später Die Tante Jolesch. Und von da war es zu Ephraim Kishon nicht mehr weit.

Ja, und natürlich Douglas Adams mit Der Anhalter,  er selbst bezeichnet es als: “die einzige vierbändige Trilogie in fünf Teilen”. Der skurrile und sarkastische Witz dieser Bücher ist herrlich. Bitte nicht vergessen: am 25. Mai ist Handtuchtag.

Mein absolutes Lieblingsbuch seit vielen Jahren ist von Khalil Gibran Der Prophet. Almustafa wartet seit zwölf Jahren auf sein Schiff welches ihn wieder nach Hause bringen soll. Als er es am Horizont sah, ging er hinunter zum Hafen der Stadt Orphalis. Dort erwarteten ihn die Bewohner der Stadt und baten ihn, zu ihnen zu sprechen. Und er sprach über die zeitlosen Themen wie Liebe, Ehe, Kinder, von Gut und Böse, vom Beten, vom Tod und von vielem anderem. In insgesamt 26 Kapiteln spricht er über jene Dinge, die uns schon immer beschäftigt haben und vermittelt so “ewige” Lebensweisheiten.

Der Vorteil dieses Buches ist, dass es sehr klein ist und jedes Kapitel umfasst nur wenige Seiten. Aus diesem Grund schleppe ich es oft mit mir herum. Somit kann ich jederzeit darin schmöckern (in der Warteschlange, Straßenbahn,…). Es hat mir aber auch schon geholfen, wenn ich eine kleine Rede halten mußte, indem ich den einen oder anderen Gedanken daraus vorlas.